Postendodontische Restauration: Alles anders als bei vitalen Zähnen?

25. September 2026, 15:30 – 16:15 Uhr
Vorträge für Zahnärzte

  • Prof. Dr. Kerstin Bitter

    Direktorin der Poliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie am Universitätsklinikum Halle (Saale), Halle

Die definitive restaurative Versorgung eines wurzelkanalbehandelten Zahnes ist integraler Bestandteil der endodontischen Behandlung, da diese neben der adäquaten Desinfektion und suffizienten Wurzelkanalfüllung einen entscheidenden Einfluss auf den langfristigen Zahnerhalt hat. Demensprechend sollte die Restauration zeitnah nach der Wurzelkanalfüllung erfolgen.

Für den Restaurationsentscheid sollten neben dem Faktor Zerstörungsgrad des zu versorgenden Zahns, der Zahntyp, der parodontale Attachmentverlust, das Kronen-Wurzelverhältnis sowie die prothetische Gesamtbehandlungsplanung berücksichtigt werden. Sie bestimmen die Entscheidung über direkte oder indirekte Restaurationen sowie die Notwendigkeit einer intrakanalären Stiftinsertion. Gerade der Faktor Frakturresistenz führt bei der Versorgung endodontisch behandelter Zähne in einigen Fällen zu anderen Versorgungskonzepten als bei vitalen Zähnen, die der Vortrag herausarbeiten wird.

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